Dienstag, 5. Juli 2011
Freitag, 8. April 2011
Shanghai Skyline
Schaut mal etwas länger hin, wird einem leicht schwindlig. Normalerweise schaut man sich Gebäude, die 420 Meter hoch sind, von unten an und nicht von oben. Hier im Blick der Jin Mao mit 420 Metern und der Pearl Oriental mit 468 Metern. Die obere Kugel befindet sich in 267 Metern Höhe. Damit schließt sich unsere Reise.
Was läuft hier denn?
Auf 474 Meter Höhe fotografieren die Leute die Straßen Shanghais durch den gläseren Fußboden des "Skywalks"
10. Geburtstag auf 474 Meter Höhe
Oberhalb der Aussparung an der Gebäudespitze des SWFCs verläuft in 474 Meter Höhe eine Brücke vom linken zum rechten Pylon. Bei gutem Wetter wird diese nach oben geöffnet. Mit dieser Höhe beansprucht das SWFC den Titel des höchsten begehbaren Observatoriums weltweit. Der Eintritt kostet RMB 150, dafür gibt es auch noch eine Multimedia-Show über den Turm und Shanghai im Eingangsbereich.
Qibao
Qibao ist eine der alten Wasserstädte im Delta des Ayngtze-Flußes. Qibao liegt so nahe an Shanghai, daß es heute von der Stadt und von allen Seiten überwuchert ist. Dementsprechend viele Menschen kommen an geschäftigen Tagen hierher. Auf der einen Seite gibt es Geschäfte aller Art und auf der anderen Seite ist die Freßmeile. Empfehlenswert und direkt am Fluß ist ein Besuch im Schattentheater oder in einem der Teehäuser.
Jin Xing - Shanghai Tango
Ein Auftritt an der amerikanischen Schule entpuppte sich als eine Sensation: Das Tanz-Ensemble von Jin Xing steht an der Spitze des modernen chinesischen Tanzes. Das Ensemble unter der Leitung von Jin Xing ist seit dem Jahr 2000 in Shanghai tätig. Das Tanz-Ensemble mit 4 Herren und 6 Damen zeigte ein Programm toller Figuren und Szenen. Der Höhepunkt war "Black jackets and red silk-fans", also schwarz kostümierte Tänzer mit roten Seidenfächern.
Dieser Video hier zeigt "Sense of Colour" von Jin Xing in einer Aufführung in Helsinki 2010.
Das war Weltklasse!
Donnerstag, 7. April 2011
Drehwurm
Die nächste Etage im SSTM dreht sich um Informationstechnologie und Robotik und eine weitere beschäftigt sich mit der Physik und den anderen Disziplinen. Hier steht Paula in einem rotierenden Lichttunnel, von dem man schon beim zusehen schwindelig wird.
Das SSTM ist wirklich gigantisch und für einen Besuch mit Kindern in Shanghai absolut zu empfehlen. Man sollte einen ganzen Tag einplanen. Manche Nörgler mögen dem Museum eine fehledene Wissenschaftlichkeit vorwerfen - aber dafür ist es nicht gemacht. In verschiedenen Vortragsräumen gibt es animierte Vorträge in Chinesisch und in Englisch. Viel Zeit mitbringen!
Wasser Recycling
Heute haben wir das Wissenschafts und Technologie Museum von Shanghai besucht (Shanghai Scienece and Technology Museum oder SSTM). Das Museum ist wirklich riesig und hat einen noch größeren Vorplatz. Bis zum Gebäude gegenüber sind es so 1.000 Meter. Das SSTM ist voll auf Kinder zugeschnitten und es wimmelte nur so von lauten Schulklassen. Hier sind wir auf der Ebene, in der unser Habitat - die Erde - behandelt wird. Konkret geht es um die Optimierung der Wasserqualität bei Aquakulturen. Alles hier ist sehr lebendig und überall gibt es Objekte zum ausprobieren.
Vogelgezwitscher
Im Park bringen Leute aus der Nachbarschaft ihre gefiederten Freunde mit, damit diese sich unterhalten können, während sich auch die Nachbarn unterhalten. Das kann ein ganz schönes Vogelkonzert ergeben, wenn viele Bauer in den Bäumen und an Stangen hängen.
Sport im Park
Gut gefallen haben uns die Sportgeräte in den öffentlichen Parks. Das sind fest installierte und farbenfrohe Fitnessgeräte, die keineswegs für Kinder gedacht sind. Wir sahen viele ältere Leute, die mit den Geräten arbeiten. Amüsiert haben wir uns über die Benutzer, die gleichzeitig dabei rauchten.
Singen im Fu Xing Park
Auch ein klarer Fall für YouTube. Ein Video würde jetzt mehr sagen als tausend Worte. Die Atmosphäre im Fu Xing Park ist einmalig. In jeder Ecke frönen Menschen ihren Hobbies. Ob Kalligraphie, Diabolo spielen oder Tai-Chi - alles geht. Darüber liegt eine intensive Kulisse von musizierenden und singenden Menschen. Die hier schmettern aus voller Kehle und miteinander chinesische Lieder. Der Fu Xing Park liegt als Kleinod mitten in der Stadt in der früheren französischen Konzession.
Unser Konsulat
Unser Konsulat in Shanghai macht einen etwas schmuddeligen Eindruck - auf jeden Fall nicht den einer führenden Industrienation. Die Plakate an den Wänden sind aus dem Jahr 2009 oder weisen auf die Expo 2010 hin und sind eingerissen oder mit Tesafilm beklebt. Dazu sind wir bei den Visagebühren für Chinesen mit € 30 doppelt so teuer wie in die andere Richtung.
Abendbrot
Deutsches Brot und deutsche Brötchen gelten ja häufig als die größte Herausforderung für Deutsche im Ausland (bekanntlich kurz gefolgt von Wurst und Bier). Das ist kein Thema in Shanghai. Für schlappe RMB 8 gibt es leckere Kürbiskernbrötchen und alle anderen Brötchensorten, die einem in den Sinn kommen. Brot gibt es natürlich auch in allen Varianten. Für diesen freundlichen Preis kommt der Bäcker natürlich auch freundlich ins Haus oder zumindest an die Türklinke. Gehe zu http://www.abendbrot.com.cn/
Ingolstadt grüßt Shanghai
Ingolstadt grüßt Shanghai mit zwei Produkten:
AUDI - man beachte die chinesischen Schriftzeichen (nicht nur auf dem Nummernschild).
Media Markt - man beachte die chinesischen Schriftzeichen.
(Was in Shanghai Bestand hat, muß schon ziemlich cool sein).
AUDI - man beachte die chinesischen Schriftzeichen (nicht nur auf dem Nummernschild).
Media Markt - man beachte die chinesischen Schriftzeichen.
(Was in Shanghai Bestand hat, muß schon ziemlich cool sein).
22.000.000
Heute steht die Nachricht in der Zeitung (Shanghai Daily), daß laut der letzten Volkszählung nun erstmals mehr als 22.000.000 Menschen in Shanghai leben - davon sind 8,6 Millionen Wanderarbeiter.
Wir haben schon Szenen im Straßenverkehr erlebt, daß Wanderarbeiter im Baucontainer direkt von Baustelle zu Baustelle umziehen. In der Praxis wird bei einem großen Neubauprojekt zunächst einmal eine Mauer um das Grundstück errichtet, dann werden die Container für die Wanderarbeiter errichtet und dann geht es los.
Im Fernsehen sahen wir eine Dokumentation, in der ein Wanderarbeiter nach einem Jahr Arbeit in Shanghai zum Neujahrsfest zu seiner Familie fuhr und während der Feier dem Familienoberhaupt der vielköpfigen Familie RMB 2.000 überreichte. Die Freude ware riesengroß - soviel Bargeld hatte die Familie noch nie gesehen.
Wir haben schon Szenen im Straßenverkehr erlebt, daß Wanderarbeiter im Baucontainer direkt von Baustelle zu Baustelle umziehen. In der Praxis wird bei einem großen Neubauprojekt zunächst einmal eine Mauer um das Grundstück errichtet, dann werden die Container für die Wanderarbeiter errichtet und dann geht es los.
Im Fernsehen sahen wir eine Dokumentation, in der ein Wanderarbeiter nach einem Jahr Arbeit in Shanghai zum Neujahrsfest zu seiner Familie fuhr und während der Feier dem Familienoberhaupt der vielköpfigen Familie RMB 2.000 überreichte. Die Freude ware riesengroß - soviel Bargeld hatte die Familie noch nie gesehen.
Großer Bahnhof
Die Halle des Bahnhofs China-Süd in Shanghai bietet Platz für 10.000 Wartende. Nebendran verläuft auf drei Etagen gestapelt die Stadtautobahn, von der man direkt an die verschiedenen Etagen des Bahnhofs vorfahren kann.
Mittwoch, 6. April 2011
Immobilien +21%
Die Preise für Immobilien haben sich im letzten Jahr stark nach oben bewegt. Für Luxus-Immobilien - darunter dürfte alles fallen, was Ausländer aus dem Westen bevorzugen - stiegen im Preis um 21% auf einen Quadratmeterpreis von 12.000 €. Damit kostet eine 3-Zimmer-Wohnung mit 100 qm ca. 1,2 Mio €. Kein Wunder, warum es unter den Chinesen in Shanghai vergleichsweise viele Millionäre gibt.
Baumarkt
Ein lokaler Baumarkt. Hier in unserer Gegend gibt es eine ganze Straße, an der beidseitig sich solche Geschäfte aneinanderreihen. Ob Klobecken oder Profile, für jede Spezialität am Bau gibt es einen Spezialisten. Feste Preise gibt es nicht - alles ist Verhandlungssache.
Chinesischer Kindergarten
Oder auch ein Kindergarten für Chinesen in unserer Nachbarschaft. Es ist alles so schön bunt hier - dieser Kindergarten auch tagsüber.
ERA
Abends waren wir in einer Zirkusshow im Shanghai Zirkus.
ERA - Intersection of Time.
Eine tolle Show mit bislang über 2.600 Vorstellungen. Besonders gut gefallen haben uns:
- die Trampolinspringer
- das Paar, das sich an ein weißes Tuch hängte
- die Jungs mit Sprungbrett und Reifen. Einer konnte sogar einen Salto auf Stelzen
- 7 Motorradfahrer auf der Innenseite einer Kugel aus Drahtgeflecht mit 8 Meter Durchmesser (das war "eigentlich" gar nicht möglich - hier ging es aber doch!)
Eigentlich wollten wir eine DVD von der Show mitnehmen, aber das einzige Kreditkartengerät im Gebäude funktionierte nicht. Merke: Zahlen mit Kreditkarte ist in Shanghai mehr Theorie als Wirklichkeit. Im Prinzip läuft alles in Bar.
Die Karte für den Zirkus kostete RMB 180 und eine war ein Geburtstagsgeschenk für Paula.
Der Kamm-Macher
Hier werden Kämme aus Platten von Tierhörnern gesägt. Einer der alten Berufe in der Wasserstadt Xitang.
Elektronisch durch Shanghai
Unter dem Strich reicht ein Smartphone (Android oder iPhone) um sicher durch Shanghai zu kommen. Die Grundausstattung:
Das Kindle App - kostet nix
Darauf den Reiseführer "Travel Shanghai Mobile Traveller" laden, kostet USD 4,99. Da ist alles einschließlich beschreibenden Texten drin und der Inhalt ist gut mit sich selbst sowie Internet-Ressourcen verlinkt.
MetroNavSH als App laden. Das ist der U-Bahnfahrplan mit allen Stationen und Preisen sowie einem vollständigen Netzplan. Kostet nichts.
Ich persönlich finde die U-Bahn viel schnellFürths günstiger. Für evtl. Taxifahrten sollte man noch die App. HiSHTaxi dabeihaben. Da wird erklärt, was es mit den bunten Taxi-Farben auf sich hat. Kostet nix.
Die Shanghai Offline Map von AE-Mobile hat den Vorteil, dass sie immer verfügbar ist, auch in der U-Bahn. Kostet USD 1,79
Zum Schluß noch WOW Shanghai. Diese App. ist standortsensibel und zeigt mögliche Ziele im Radius um den eigenen Standort an einschließlich der U-Bahn-Linie, die in Frage kommt. Umsonst.
Für 6,78 USD oder 5 Euro ist man dann für die Streifzüge durch Shanghai gerüstet. Manko: wenn man fragen muß, hat man besser seine Zieladresse in chinesischen Schriftzeichen dabei. Da muß sich der eine oder andere elektronische Führer noch weiterentwickeln.
Das Kindle App - kostet nix
Darauf den Reiseführer "Travel Shanghai Mobile Traveller" laden, kostet USD 4,99. Da ist alles einschließlich beschreibenden Texten drin und der Inhalt ist gut mit sich selbst sowie Internet-Ressourcen verlinkt.
MetroNavSH als App laden. Das ist der U-Bahnfahrplan mit allen Stationen und Preisen sowie einem vollständigen Netzplan. Kostet nichts.
Ich persönlich finde die U-Bahn viel schnellFürths günstiger. Für evtl. Taxifahrten sollte man noch die App. HiSHTaxi dabeihaben. Da wird erklärt, was es mit den bunten Taxi-Farben auf sich hat. Kostet nix.
Die Shanghai Offline Map von AE-Mobile hat den Vorteil, dass sie immer verfügbar ist, auch in der U-Bahn. Kostet USD 1,79
Zum Schluß noch WOW Shanghai. Diese App. ist standortsensibel und zeigt mögliche Ziele im Radius um den eigenen Standort an einschließlich der U-Bahn-Linie, die in Frage kommt. Umsonst.
Für 6,78 USD oder 5 Euro ist man dann für die Streifzüge durch Shanghai gerüstet. Manko: wenn man fragen muß, hat man besser seine Zieladresse in chinesischen Schriftzeichen dabei. Da muß sich der eine oder andere elektronische Führer noch weiterentwickeln.
Dienstag, 5. April 2011
Joggen
Per Joggen läßt sich jede Stadt gut entdecken. Tags braucht man ein waches Auge auf den Verkehr und die Menschen. Nachts muß man vor allem auf den Weg aufpassen. Manchmal tun sich völlig unerwartet große Löcher auf, Randsteine stehen 10cm hoch, Gehwegplatten fehlen oder unbeleuchtete Radfahrer kreuzen.
Xitang Wasserstadt
Das Foto enstand von der Brücke, an der Tom Cruise im Film "Mission Impossible 2" stand. Xitang ist sowas wie in Deutschland Rothenburg ob der Tauber. Also viele Touristen vor historischer Kulisse kombiniert mit Berufen, die eigentlich schon ausgestorben sind. Foto und Gerüche sind wieder die Gegensätze. Die Kirschblüte war hübsch und der Geruch nach Tofu ziemlich ätzend. Einheimische Ausländer sagen dazu auch "stinkender Tofu", weil es einem wirklich im Vorbeigehen an der Garküche den Magen umdreht. Das dürfte nicht am unschuldigen Tofo liegen, sondern eher am jahrealten Fett, daß schwarzölig in der Pfanne blubbert.
Dragonfly
Gerade sind wir zurück von einer chinesischen Massage im Dragonfly. Vom 'Time Out' wurde Dragonfly 2010 mit einem Leserpreis ausgezeichnet. Eine chinesische Massage läuft "angezogen" - man hat eine Art Karateanzug dabei an. Ansonsten wird man wohlig müde wie bei einer anderen Massagen. Zeit ins Bett zu gehen - morgen wollen wir auf's Land.
Rund ums Essen
Vielfältig sind die Eindrücke rund ums Essen:
Das war lecker - kandierte Früchte am Spieß.
Alles passt in einen Kochtopf.
Auf Spießchen kann man alles stecken, was sich aufspießen läßt.
In einer Seitengasse hängen Unterhosen und Schlangen einträchtig zum Trocknen nebeneinander.
Wie man ein Nummernschild bekommt
Zur Regulierung der schieren Menge der motorisierten Verkehrsteilnehmer werden in Shanghai einmal im Monat Nummernschilder versteigert. Auch für den März gab es wieder 8.000 neue Nummernschilder und der Versteigerungspreis erreichte den Rekordwert von grob USD 6.500 bzw. € 4.600. Ohne Nummernschild kann man sich auch kein Auto kaufen – so einfach ist das. Dafür darf man das neue Nummernschild dann lebenslänglich behalten und auch das Auto dazu tauschen.
Marc, der Fahrer
Gut, wenn man in Shanghai einen Fahrer hat. Marc bringt uns hin und - besser noch - holt uns ganz woanders in der Stadt auch wieder ab. Zusammen mit U-Bahn und Fahrrad (nachts oihne Licht ist ein Erlebnis - in den Seitenstraßen) kommen wir hier gut vom Fleck und zum jeweiligen Ziel.
Marc hat natürlich einen chinesischen Namen. In der Regel geben sich Chinesen einen westlichen Vornamen - das erleichtert die Kommunikation.
Blick aus der 85. Etage
Der Blick aus der 85. Etage des Hyatts im Jin Mao Tower abwärts zur Hotelbar in der 56. Etage hat schon etwas und erinnert stark an das Paralament der Republik in Star Wars.
Montag, 4. April 2011
Hyatt Lobby
Hier sind wir im Jin Mao Tower (Jīnmào Dàshà - goldenes prachtvolles Gebäude) in der 54. Etage. Dort ist der Eingang zum Hyatt-Hotel, dessen Lobby sich bis zur Spitze des 421 Meter hohen Gebäudes erstreckt.
Shanghai Center
Diese Baustelle hat es Paula angetan. Direkt zwischen dem Jin Mao und dem SWFC entsteht mit dem Shanghai Center der höchste Wolkenkratzer von Shanghai und gleichzeitig der Abschluß und die Krönung der Skyline. Der Turm Shanghai Center wird eine Höhe von über 500 Meter erreichen.
Paulas Lieblingstürme
Statt zu noch einem Markt oder noch einer Gasse wollte Paula lieber nochmal zu den superhohen Türmen. Links der Jin Mao, rechts das SWFC, davor die Baustelle für den Shanghai Center.
YuYuan Garten
Der YuYuan Garten liegt mitten in der Altstadt von Shanghai und gilt als ein Musterbeispiel für einen chinesischen Gartner mit verschiedenen Abteilungen und Teehäusern. Der Park selbst hat den Vorteil, daß er Eintritt kostet (RMB 30 pro Nase) und dafür nicht so voll ist, wie die Gassen und Plätze davor. Zum Eingang hin, aber noch außerhalb des Parks gelegen, läuft die berühmte Zickzack-Brücke über einen kleinen Teich. Heute war von der Brücke nicht viel zu sehen. Aus der Vogelperspektive war die Brücke sicher gut zu erkennen als eine große Ansammlung von Menschen, die zufälligerweise wie eine Zickzack-Brücke geformt war. Foto oben: die Abteilungen des Gartens sind jeweils von einer Drachenmauer getrennt, die jeweils mit einem Drachenkopf endet.
Metro
Nach dem anstrengenden Fußmarsch vom Ying An Tempel bis fast zum Bund wollte Paula endlich nach Hause. Die U-Bahn-Linie 2 fährt man bis zur Endstation und dann sind es noch 15 Minuten mit dem Taxi. Die U-Bahn wurde in einem unglaublichen Tempo gebaut. 1995 erfolgte der erste Spatenstich. Heute, 16 Jahre später, gibt es 11 Linien mit 274 Bahnhöfen und einer Gesamtstreckenlänge von über 400km. Über die nächsten 10 Jahre möchte man das Netz noch grob verdoppeln, dann ist man nach einer Bauzeit von 25 Jahren fertig, Für die Fahrt bis zur Endhaltestelle haben wir RMB 5 oder 50 ct bezahlt.
Ein lesenwertes Blog auf Englisch zu U-Bahnen in China findet sich hier.
Ein lesenwertes Blog auf Englisch zu U-Bahnen in China findet sich hier.
Sonntag, 3. April 2011
Nanjing Road
Endlich richtig viele Leute. Die Nanjing Straße ist die Haupteinkaufsstraße, die als Fußgängerzone vom People's Square bis fast zum Bund verläuft. Die Leute hier stehen alle in Schlange vor einem Feinkostgeschäft oder auch vor einem Laden daben, der Sheng de Sheng heißt. Was es da gibt, haben wir nicht gesehen. Die Übersetzung heißt grob "Übertreffe das Optimale". Paula hat nach einem Kilometer die Nase voll vom Gewühle - da sind wir lieber wieder abgebogen.
Im Park
Der Stadtpark ist auch ein bischen voller als in Europa. Anstatt ins Shanghai City Museum sind wir lieber gegenüber in den Kinderpark auf dem People's Square gegangen.
Shanghai ist Zukunft
Shanghai leuchtet - zumindest im Modell. Für Paula war das die Überraschung. Ich habe ihr die Augen zugehalten, als wir auf die Etage des Stadtmodells im Stadtplanungszentrum (Shangahi Urban Planning Exhibition Hall) kamen. Dort erstreckt sich ein Stadtmodell über ca. 500m². Auch die Häuser, die erst noch gebaut werden, stehen bereits auf dem Modell. Es wird geschätzt, daß China etwa die Hälfte allen Betons verbaut, der auf der Welt im Jahr produziert wird. Neben Häsuern entstehen auch Häfen, U-Bahnen, Flughäfen und 6-spurige Autobahnen, die aufgeständert durch die Stadt geführt werden. "Tomorrow" taucht oft auf in der Ausstellung.
Brandopfer
Heute ist Feiertag. Qingming ist der Tag der Grabsäuberung. Hier im Tempel werden dazu zuerst Sachen aus Papier, die dem Verstorbenen dienlich sein könnten in rote Beutel verpackt und anschließend in einer Feuerschale verbrannt. Zu den nützlichen Dingen im Jenseits gehört natürlich Geld (aus Papier), sowie auch gerne das iPhone oder ein Flachbildfernseher.
Ying An Tempel
Der Ying An Tempel geht auf das Jahr 247 AD zurück und ist der älteste buddhistische Tempel in Shanghai. Wie man sieht, ist der Tempel von einer ganzen Menge Hochhäusern umgeben. Das mindert aber nicht seinen Reiz - eher im Gegenteil.
Santa Fe
Endlich Sonne. Das juckt es gleich in den Füßen und ich gehe laufen. Wir wohnen in einem Privathaus in einer Privatsiedlung namens Santa Fe im Bezirk Minghan. Es sind etwa 20 Kilometer bis zum Stadtzentrum. Zu einer Siedlung mit einer Mauer außen herum und bewachten Toren sagen die Leute Compound. Unser Compound ist ganz schön groß mit diversen Straßen und kleinen Flüssen – weil sich Häuser am Wasser natürlich besser verkaufen lassen. Die kleinen Häuser kosten ab 1,2 Mio €, die großen Häuser kosten über 4 Mio. €. Euro – nicht Yuan! Hier ist die Welt natürlich in Ordnung. Überall Gärtner, Strassenfeger und Wächter. In der Mitte steht ein Clubhaus mit einem Swimming-Pool. Auch die Fahrzeug-Welt ist eindeutig geregelt. Das Lieblingsauto ist der 5er BMW (nur wenige Audis) und als Familienkutsche gibt es einen Van. Beliebt ist der Buick Firstlander. Wenn ein Porsche oder ein Jaguar vor der Tür steht, kann man sich sicher sein: da wohnt eine chinesische Familie.
Verkehrsregeln
Die Verkehrsregeln sind ganz einfach:
Vier oder mehr Räder haben Vorfahrt vor zwei Rädern und die haben Vorfahrt vor Fußgängern und dem Rest. Gebremst oder ausgewichen wird nicht. Nachts erlebt: wir stehen bei Rot am Linksabbieger, geradeaus ist es auch schon rot und der Querverkehr fährt gerade an. Da hupt es zweimal neben uns und ein Sattelschlepper fährt bei vollem Tempo in die Kreuzung. Dazwischen fahren dann noch ein paar Mopeds (alle ohne Licht!) und Fahrräder (auch ohne Licht). Kein Wunder, daß es im Jahr mehr als 20.000 Verkehrstote gibt. Die Verkehrsregel gilt übrigens auch an Zebrastreifen und Fußgängerüberwegen. Wenn man selbst im Auto sitzt, ist das ganz witzig, weil jeder zu Fuß (oder mit dem Fahhrad) stehenbleibt oder zurückweicht, wenn man angepest kommt. Auf der chinesischen Videoplattform (YouTube gibt es hier nicht, da es zum bösen Google-Imperium gehört) hat die Regierung diese Woche ein Video mit den wüstesten Unfällen zur Abschreckung eingestellt. Das Video wurde in 3 Tagen über 4 Millionen mal angeklickt.
Vier oder mehr Räder haben Vorfahrt vor zwei Rädern und die haben Vorfahrt vor Fußgängern und dem Rest. Gebremst oder ausgewichen wird nicht. Nachts erlebt: wir stehen bei Rot am Linksabbieger, geradeaus ist es auch schon rot und der Querverkehr fährt gerade an. Da hupt es zweimal neben uns und ein Sattelschlepper fährt bei vollem Tempo in die Kreuzung. Dazwischen fahren dann noch ein paar Mopeds (alle ohne Licht!) und Fahrräder (auch ohne Licht). Kein Wunder, daß es im Jahr mehr als 20.000 Verkehrstote gibt. Die Verkehrsregel gilt übrigens auch an Zebrastreifen und Fußgängerüberwegen. Wenn man selbst im Auto sitzt, ist das ganz witzig, weil jeder zu Fuß (oder mit dem Fahhrad) stehenbleibt oder zurückweicht, wenn man angepest kommt. Auf der chinesischen Videoplattform (YouTube gibt es hier nicht, da es zum bösen Google-Imperium gehört) hat die Regierung diese Woche ein Video mit den wüstesten Unfällen zur Abschreckung eingestellt. Das Video wurde in 3 Tagen über 4 Millionen mal angeklickt.
Century Ave.
Wieder eine ganze Auswahl von Hochhäusern entlang der Century Ave. Die Dinger gibt es hier in allen Formen und Farben. Nachts werden manche davon auch gerne bonbonfarben beleuchtet. Etwas außerhalb der City stehen dann die Hochhäuser in riesigen Mengen als Wohnhäuser herum.
Apple Nachfrage
Wie man sieht, ist die Nachfrage nach Apple-Produkten deutlich stärker als das Angebot. Es eght zu wie auf einem Bahnhof. Dabei gibt es das neue ipad 2 noch gar nicht. Das wird zwar in Cjina hergestellt, ist aber für den Export bestimmt. Schließlich möchte man Devisen ins Land bringen. Es dürfte aber auch an den Apple-Preisen und der Kaufkraft der Chinesen liegen.
- der Nano mit 2 GB geht für RMB 398
- das 64 GB ipad kostet RMB 4.998
- das iphone 4 mit 16 GB kostet RMB 4.400
Apple
Ein Besuch in die örtlichen Apple-Kathedrale. Leider hat die mobile Post-Funktion heute nur die Fotos auf das Blog übertragen und die Texte verschluckt. Jetzt schreibe ich die Texte nach und hoffe, dass mir noch alles einfällt.
Shanghai History Museum
Paula vor dem Eingang zum Stadtmuseum, Teil1.
In diesem Stadtmuseum geht es um den Zeitabschnitt vom späten Mittelalter bis zum Ende der Kolonialherrschaft. Ausgestellt werden in einer Art Wachsfigurenmuseum allerlei Szenen, die für das alte China und die Zeit der Fremdherrschaft typisch sind. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und auch über die Exponate redet, dauert ein Rundgang 2 Stunden.
Samstag, 2. April 2011
Die höchsten Türme
Zwei Riesen hintereinander:
Der Vordere mit der Bleistiftspitze ist der Jin Mao Turm.
Der Hintere das SWFC - Shanghai World Financial Center.
Das SWFC ist aktuell das dritthöchste Gebäude der Welt.
Dazwischen sieht man die Baustelle für den nächsten Turm, der nach Fertigstellung wiederum das SWFC überragen wird.
Entfernungen
Oben im Oriental Pearl Tower. An den Fensterscheiben kleben Folien mit den Stadtnamen und Entfernungen in der jeweiligen Himmelsrichtung. Hier das Fenster Richtung Hongkong (bzw. Xiang Gang auf Chinesisch). 1.230 km. Nach Peking im Norden ist es etwa genau so weit. Der Nachtzug fährt in Shanghai um 7 Uhr abends los und ist um 7 Uhr fürh in Peking. Auf unserem Hinflug haben wir China mit dem Flugzeug fast vollständig von West nach Ost überflogen. Nach vier Stunden schaut man dann auf die Fluginformation. Da waren es immer noch 2 Flugstunden bis nach Shanghai.
Mit dem Maglev Tempo 431 km/h
Vom Flughafen in die Stadt sind wir mit dem Maglev gefahren. Maglev (Magnetic Levitation) ist die chinesische Bezeichnung für die deutsche Transrapid-Technik, die zuhause über ide Teststrecke im Emsland nie hinaus gekommen ist. Die Strecke führt innerhalb des Stadtteils Pudong vom Flughafen-Pudong zum Stadtzentrum Pudong. Die Strecke ist 30 km lang und hat zwei Bahnhöfe - Start und Ziel. Für die 30 km benötigt der Maglev 7 Minuten und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 431 Stundenkilometer.
Unser Foto zeigt 415 km/h - das andere Foto war verwackelt.
Für die einfache Fahrt haben wir RMB 40 bezahlt. Das sind etwa 4 Euro. Die meisten Chinesen fahren die parallele U-Bahn mit 8 Stationen. Die kostet nur RMB 8. Dennoch war der Maglev bis auf den letzten Platz belegt.
Unser Foto zeigt 415 km/h - das andere Foto war verwackelt.
Für die einfache Fahrt haben wir RMB 40 bezahlt. Das sind etwa 4 Euro. Die meisten Chinesen fahren die parallele U-Bahn mit 8 Stationen. Die kostet nur RMB 8. Dennoch war der Maglev bis auf den letzten Platz belegt.
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